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Unsere Winter-Tipps für Elektrorad-Fahrer

Wolfgang Küchler beantwortet Fragen, wie Sie mit Ihrem E-Bike gut durch die kalte Jahreszeit kommen.

Elektrorad und Winter - passt das zusammen? Ja, das passt. Allerdings sollten Sie dabei einiges beachten. Was das genau ist, erklärt Ihnen hier in unserem Interview unser Chef und passionierter Elektroradfahrer WOLFGANG KÜCHLER und gibt Ihnen hilfreiche Tipps, damit Sie auch in der kalten Jahreszeit Spaß mit Ihrem E-Bike haben.


"Wenn Sie ein paar wichtige Dinge beachten, macht Elektroradfahren auch im Winter Spaß."

Ein begeisterter Elektroradfahrer, und das auch im Winter: Unser Chef Wolfgang Küchler.

Ein begeisterter Elektroradfahrer, und das auch in der kalten Jahreszeit: Unser Chef Wolfgang Küchler.

Wolfgang, du bist leidenschaftlicher Fahrrad- und Elektroradfahrer, Wetterverhältnisse machen dir kaum etwas aus. Mal ehrlich: Macht dir Elektroradfahren auch im Winter wirklich Spaß?

Ja, das macht es, klar. Da wir hier in Mörfelden-Walldorf oft keinen Schnee haben, ist es gar nicht mal so viel anders als Elektroradfahren im Sommer.

 

Was ist denn beim Elektroradfahren bei winterlichen Witterungsverhältnissen anders als im Sommer, was ist hier besonders zu beachten?

Da gibt es schon einige Punkte, die man im Winter beim Elektroradfahren beachten sollte, was übrigens auch für das "normale" Fahrrad gilt. Das sind etwa - das ist jetzt ernst gemeint - kalte Temperaturen. Der Fahrer sollte sich mit seiner Bekleidung am besten in "Zwiebel-Technik" den Witterungsverhältnissen gut anpassen. Handschuhe, eine warme Bike-Cap unterm Helm und warmhaltende Bekleidung in mehreren Schichten gehören zur Grundausstattung. Das ist beim E-Biken im Unterschied zum Fahrrad nochmal besonders wichtig, da sich unsere Muskulatur beim Fahren mit Motor-Unterstützung möglicherweise weniger schnell aufwärmt. Und natürlich ist hinsichtlich Fahrweise besondere Vorsicht geboten. Hin und wieder können zum Beispiel im Wald gefrorene Pfützen vorkommen, wo es dann glatt werden könnte, und Schlaglöcher oder Äste unterm Schnee versteckt sein. Daher sollte hier vor allem die Geschwindigkeit angepasst werden, auch wenn es gerade mit dem Elektromotor Spaß macht, flott unterwegs zu sein.

 

Wie sieht es mit Fahrten auf schneebedeckten Strecken aus?

Jeder sollte sich überlegen, ob Radfahren auf Schnee und Eis tatsächlich sein muss. Als Genussradler würde ich mein Rad eher nicht benutzen. Wenn Biker aber trotz schneebedeckte und/oder glatte Fahrbahn fahren, müssen sie natürlich sehr vorsichtig sein. Für alle, die unter solchen Bedingungen unterwegs sind, gibt es seit einiger Zeit Fahrradreifen mit Spikes, die sehr gut funktionieren, vor allem auf vereisten Wegen. Wenn man vorausschauend kauft, kann man einige E-Bikes, wie zum Beispiel bei unseren Elektrorädern von RIESE & MÜLLER oder PEGASUS, sogar schon mit ABS bestellen.

 

Wie wasser- oder schneefest ist ein Elektrorad und welche Rolle spielt Streusalz auf Straßen oder Radwegen?

Auf diese Frage sage ich Kunden gerne: „Es sind Outdoor-Geräte, die müssen das verkraften.“ Trotzdem gibt es Einschränkungen: E-Bikes mit BOSCH-Motor sind so gebaut, dass Nässe oder Verschmutzungen von oben nach unten durch die Motorverkleidung ablaufen können. Damit Schmutz oder Schneematsch den Ablauf nicht verstopfen, sollte man diesen regelmäßig sauber machen. Und natürlich ist Salzwasser Gift für ziemlich alle Teile am Rad. Wenn Sie eine heftige, nasse Fahrt hinter sich haben, sollten Sie das komplette Bike gründlich reinigen und vor allem die Kette unbedingt säubern und wieder fetten! Nützliche Infos zur Pflege Ihres E-Bikes oder Fahrrades finde Sie übrigens auf unserer Unterseite "Fahrrad-Pflegetipps".


"Vor allem auf die Komponenten Bedieneinheit und Akku sollte im Winter ein stärkeres Augenmerk gelegt werden."

BOSCH-Intuvia-Display am Lenker.

Wenn ich mein Elektrorad im Winter weiterhin fahre, muss ich es dann unbedingt unterstellen oder kann ich das Rad auch draußen stehen lassen?

Ein Elektrorad muss nicht zwangsläufig untergestellt werden. Wenn es diese Möglichkeit gibt, schützt es das Rad natürlich am besten vor Wettereinflüssen. Wenn es länger draußen bleibt, ist es empfehlenswert, es mit einer „Fahrradgarage“, einer speziellen Plane für Bikes, abzudecken. Dabei sollte nach Möglichkeit eine aus Gewebe verwendet werden, da diese besser "atmen" kann und sich unter der Haube weniger Kondenswasser sammelt.

 

Müssen Elektroräder für den Winter technisch angepasst werden?

Nein, das müssen sie nicht. Lediglich auf die Komponenten Bedieneinheit und Akku sollte ein stärkeres Augenmerk gelegt werden. Die Bedieneinheit - sofern sie nicht angeschraubt ist - und der Akku sollten bei Temperaturen unter ca. 12 Grad immer vom Elektrorad abgenommen werden. Kälte tut diesen Komponenten nicht gut, wenn das Rad nicht gefahren wird, daher ist es besser, sie dann mit ins Haus zu nehmen.

 

Bei welchen Temperaturen kann oder darf ich noch fahren?

In unseren Gefilden, wo die Temperaturen in der Regel nur ein bedingtes Maß unter 0 Grad sinken, kann das E-Bike jeder Zeit gefahren werden. Der Technik schadet es nicht. Problematisch wird es dann eher für den Fahrer. Beim Fahren werden die Atemwege stark beansprucht und vor allem Menschen, die unter Atemwegserkrankungen leiden, können hier Probleme bekommen. Gefährlich kann die kalte Luft auch für gesunde Sportler sein, wenn sie zu lange zu intensiv trainieren und zu viel kalte Luft in die Lungen atmen. Das muss aber jeder für sich entscheiden.

 

Und wie wirken sich kalte Temperaturen auf die Elektrotechnik eines E-Bikes aus?

Die Leistung eines Akkus lässt bei kalten Temperaturen nach. Das bedeutet, dass ein Elektrorad eine geringere Reichweite hat als in den wärmeren Jahreszeiten. Das sollte man bei Fahrten im Winter unbedingt beachten.

 


"Nur wer einen Akku gut pflegt - und das besonders im Winter -, hat auch lange Zeit viel Fahrfreude mit seinem E-Bike."

BOSCH Powertube 625Wh im Rahmen

Und was sollte beim Akku im Winter noch beachtet werden?

Der Akku ist eines der wichtigsten Bauelemente bei einem Elektrorad. Er ist u.a. dafür verantwortlich, wie viele Kilometer ich mit Unterstützung  fahren kann. Daher ist es besonders wichtig, ein Augenmerk auf die Batterie zu legen. Denn nur wer einen Akku gut pflegt - und das vor allem im Winter -, hat auch lange Zeit viel Fahrfreude mit seinem E-Bike.

Hier meine Tipps für den Akku in der kalten Jahreszeit:

 

Kannst du Neopren-Cover für Motor, Batterie oder Display im Winter empfehlen?

Ja, die Idee ist gut. Es gibt diese Cover für fast alle Akku-Arten, und sie schützen nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Verschmutzung.

 

Hast du noch eine ganz persönliche Empfehlung fürs Elektroradfahren im Winter?

Klar: Bewegung ist gesund, egal zu welcher Jahreszeit! Also rauf aufs Bike, sobald das Wetter es erlaubt, und Spaß haben.

 

Vielen Dank für deine tollen Tipps!

Fazit:

Elekroradfahren können Sie zu jeder Zeit, ob Sie es wegen der Witterungsverhältnisse auch im Winter machen, ist Ihnen überlassen. Sie müssen selbst entscheiden, was Sie sich bei kalten Temperaturen und den damit verbundenen Bodenverhältnissen zutrauen.

Wenn Sie, wie hier beschrieben, das ein oder andere beachten und Ihre Fahrweise entsprechend anpassen, steht Ihnen dem Spaß mit Ihrem Elektrorad auch im Winter nichts entgegen. Dazu wünschen wir Ihnen allzeit gute und sichere Fahrt!

 

„Mir ist es egal, ob es regnet, ob die Sonne scheint, oder was auch immer: So lange ich Rad fahre, bin ich der glücklichste Mensch auf Erden.“

– Mark Cavendish, Radrennfahrer –

 

Elektroradfahrer mit Leidenschaft


Fahrräder und Elektroräder sind schon lange die Leidenschaft unseres Chefs Wolfgang Küchler. Sommer wie Winter setzt er sich gerne auf seine Bikes und erkundet die Natur oder macht damit Erledigungen. Zur Zeit fährt er besonders gerne sein E-MTB E-Core EVO AM Di2 27,5+ mit Doppelakku von BULLS und das PACKSTER-E-Lastenrad von RIESE & MÜLLER.

 

Unsere weiterführenden Infos:


Wenn Sie weitere Fragen an uns haben:

Tel.: 0 61 05/2 21 07

eMail: info@fahrrad-kuechler.de

oder kommen Sie natürlich gerne bei uns im Geschäft in Mörfelden vorbei!