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Die Vielfalt von Elektrorädern

 

Der Markt an Elektrorädern ist mittlerweile sehr groß geworden und kaum noch zu überblicken. Nicht nur die zahlreichen Hersteller, auch die unterschiedlichen Ergonomien und Antriebe machen es schwer, den Durchblick zu bewahren. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen an dieser Stelle eine kleine Orientierung verschaffen, wodurch sich Elektroräder auszeichnen und was sie unterscheidet. Für eine detaillierte Beratung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter bei uns im Geschäft gerne zur Verfügung.

Welche Kategorien gibt es?

Wie beim "normalen" Fahrrad gibt es mittlerweile auch beim Elektrorad unterschiedliche Varianten wie City- und Trekkingräder oder Mountainbikes, die sich durch eine spezielle Geometrie und Ergonomie voneinander unterscheiden.

Citybikes

Citybikes oder Stadträder überzeugen mit einer aufrechten Sitzposition und tiefem Einstieg bei Fahrten zum Einkaufen oder bei kleinen Radtouren. Komfort steht hier eindeutig im Vordergrund ebenso wie die Bedienbarkeit. Daher sind Cityräder mit wartungsarmen und robusten Nabenschaltungen mit sieben oder acht Gängen und mit Rücktritt ausgestattet.

Trekkingräder

Wer es gerne etwas sportlicher mag und sein Fahrrad sowohl auch zum Einkaufen, als Fortbewegungsmittel, aber auch für Ausfahrten und Fahrradtouren nutzen möchte, findet in einem Trekkingrad den richtigen Begleiter. Mit Kettenschaltung und Vollausstattung vereint es Sportlichkeit und Komfort wie kein anderes Bike und ist daher ein optimaler Allrounder.

Mountainbikes

Mountainbikes fühlen sich abseits von Straßen in der Natur und im Gelände zu Hause. Vor allem seine spartanische Ausstattung und seine Leichtigkeit macht es für sportliche Fahrten so interessant. Und mit elektrischer Unterstützung lassen sich gerade hier vor allem Steigungen noch besser und kraftschonender bewältigen, wobei der Fahrspaß garantiert nicht auf der Strecke bleibt.

Antriebskonzepte

Frontmotor

Frontmotoren bei Eelektrorädern kommen heute vor allem noch in der günstigen Einstiegsklasse oder bei Rädern mit besonders tiefem Einsteig vor, bei denen kein Mittelmotor verbaut werden kann. Vorteil: Die Baugeometrie des Fahrrades beleibt erhalten. Nachteil: Ein erschwerteres Lenken vor allem bei Kurven durch das Gewicht im Vorderrad und keine Verwendung eines Nabendynamos möglich.

Mittelmotor

Elektrofahrräder mit Mittelmotoren, auch Tretlagermotoren genannt, dominieren den Markt. Durch die zentrale Position befindet sich der Schwerpunkt in der Mitte des Elektrorades. Somit ermöglichen Mittelmotoren das normalste Fahrradgefühl und eine ausgewogene Fahrweise, auch bei ausgeschaltetem Motor. Im Falle einer Reifenpanne muss keine Verkabelungen gelöst werden. Die kompakte Anordnung und kurze Kabelführung machen den Mittelantrieb, besonders wenn der Akku in Motornähe platziert ist, unempfindlicher gegen mechanische Störungen.

Heckantrieb

Heckantriebe zeichnen sich allgemein durch gute Griffigkeit beim Fahren und ein gutmütiges Verhalten auch auf rutschigem Untergrund aus. Sie können mit Kettenschaltungen, aber nicht mit einer Rücktrittbremse kombiniert werden. Bei ausgeschaltetem Motor fahren sich Elektroräder mit Motor in der Hinterradnabe um einiges schwerer als ein normales Fahrrad. Zudem ist der Ausbau des Hinterrades aufgrund der Verkabelung und des Gewichts des Motors erschwert.

Pedelec oder schnelles E-Bike?

Pedelec

Das Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt den Fahrer mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt, während des Tretens und nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Schneller fahren geht auch, allerdings dann ohne Motor und mit eigener Tretkraft. Der Unterstützungsgrad des Motors kann in mehreren Stufen eingestellt werden und ist abhängig von der Pedalkraft oder der Trittfrequenz des Fahrers.

Pedelecs sind nach Paragraf 1 Absatz 3 des Straßenverkehrsgesetzes Fahrrdern rechtlich gleichgestellt. Fahrer benötigen also weder ein Versicherungskennzeichen noch eine Zulassung oder einen Führerschein. Für sie besteht zudem keine Helmpflicht oder Altersbeschränkung. Dies gilt auch für Pedelecs mit Anfahrhilfe bis 6 km/h.

Schnelles E-Bike

Die schnellen Pedelecs, auch S-Pedelecs genannt, gehören nicht mehr zu den Fahrrädern, sondern zu den Leichtkrafträdern. Die Räder funktionieren zwar wie ein Pedelec, aber die Motorunterstützung wird erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h abgeschaltet. Derzeit liegt die maximal erlaubte Nenn-Dauerleistung der Motoren bei 500 Watt.

Für die schnelle Klasse sind einige gesetzliche Besonderheiten zu beachten:

Antriebshersteller

Mittlerweile gibt es eine Reihe von elektrischen Motoantrieben wie BOSCH, IMPULSE oder BROSE auf dem Markt. Den Besten oder das Beste gibt es hier nach unserer Erfahrung nicht. Alles hat seine Vorteile und auch seine Nachteile. Für was Sie sich letztlich entscheiden, hängt von Ihren Ansprüchen und Ihren Vorhaben ab, worfür Sie Ihr Elektrorad nutzen wollen. Aber auch davon, auf welchem Rad Sie sich am wohlsten fühlen. Diesen Weg müssen und sollten Sie nicht alleine gehen. Hier sind wir als Elektrorad-Experte der richtige Ansprechpartner. Kommen Sie zu uns ins Geschäft und lassen Sie sich von unseren geschulten Mitarbeiter fachlich und individuell beraten - und machen Sie vor allem eine Probefahrt. Schuhe kaufen Sie ja auch nicht, ohne sie mal anprobiert zu haben.